Du startest in den Tag, entschlossen, alles zu meistern. Doch schon beim Frühstück eskaliert es: Geschwisterstreit um den letzten Schluck Saft, ein Löffel fliegt wütend vom Tisch. Dein Stresspegel steigt – und der Tag hat gerade erst begonnen.
Es ist wie ein Drahtseilakt. Du jonglierst zwischen den Launen und Wünschen deiner Kinder, willst es allen recht machen. Doch statt fröhlicher Gesichter gibt es Tränen, Geschrei und den Wutanfall, weil das Brot „falsch“ geschnitten ist. Jeder Schritt fühlt sich an, als würdest du auf rohen Eiern gehen.
Am Abend sitzt du dann erschöpft auf dem Sofa, und alles, was du dir wünschst, ist ein bisschen Frieden. Doch da ist dieser letzte Seufzer deines Partners, das verdrehte Augenpaar, und die unausgesprochene Frage, die schmerzt: „Warum lässt du dir das gefallen? Das ist doch nicht normal wie es bei uns zugeht...“
Du möchtest doch nur einen Moment zum Durchatmen, das Gefühl, dass ihr heute einen schönen Tag hattet – ein kleines, zufriedenes Lächeln, bevor du selbst ins Bett gehst. Stattdessen bleiben dir nur die Gedanken daran, wie du in manchen Momenten die Nerven verloren hast. Vielleicht fühlt es sich an, als wärst du auf dieser Reise allein, als hätte niemand wirklich verstanden, was du durchmachst.